„Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ – Brötchentüten gegen Gewalt

Wie jedes Jahr erinnert der Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen gemeinsam mit Verteter_innen aus Politik, Verwaltung und weiteren engagierten Frauen und Verbänden mit der landesweiten Brötchentütenaktion an das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Zu diesem Zweck werden am Freitag, 24.11.2017 ab 14.30 Uhr im CITTI-Park-Kiel (Rolltreppe am Haupteingang) 4000 von der Firma Steiskal gespendete Brötchen in entsprechend bedruckten Tüten verteilt.
Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer wird um 14.30 Uhr ein Grußwort sprechen und anschließend  die Aktion tatkräftig unterstützen.

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Kandidat*innen-Check zur Landtagswahl – Die Kielerinnen*im Blick ?

Im April wird wieder einmal der Schleswig-Holsteinische Landtag gewählt.

In dieser Veranstaltung vom Frauenbündnis Kiel und dem Verbund der feministischen Frauenfacheinrichtung Kiel gibt es die Gelegenheit, die Kandidat*innen der großen Parteien zu ihren Zielen und Positionen beim Thema Geschlechtergerechtigkeit zu befragen.

Hier geht es zum Veranstaltungsflyer

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Women*s March 2017

Ein breites Bündnis engagierter Feminist*innen, Institutionen, Einrichtungen und Vereinen ruft zum Women*s March Kiel auf.

Lasst uns zusammen auf die Straße gehen! Für eine solidarische Welt, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Identität, ihrem Glauben und ihrer sexuellen Orientierung uneingeschränkt gleichberechtigt zusammenleben! Für eine Welt ohne Sexismus, sexualisierte Gewalt und Rassismus!

Mit unserem Women*s March Kiel reihen wir uns in die internationalen Proteste gegen patriarchale Gewalt und Nationalismus ein. Wir kämpfen für einen intersektionalen Feminismus. Wir haben uns, trotz aller Kritik über den Titel, für den Titel Women*s March entschieden, um zu zeigen, dass unsere Demonstration nicht alleine steht, sondern international Teil einer Bewegung ist. Die Gewalt eines Donald Trumps, die Gewalt eines Wladimir Putins, die Gewalt eines Recep Erdoğan, die Gewalt einer Marine Le Pen, die Gewalt eines Geert Wilders oder die Gewalt einer Frauke Petry und die Gewalt eines Björn Höckes, die alle Patriarchat, Sexismus, Homophobie, Transphobie, Rassismus und Nationalismus befördern, sind niemals getrennt voneinander zu betrachten. Ihre Gewalt ist international zu sehen und in ihrer Gesamtheit bedrohen diese Menschen und ihre Gewalt unser Leben und unser Zusammenleben.

Der Women*s March Kiel ist inspiriert vom Women’s March in Washington D.C. Dort haben viele Größen des US amerikanischen Feminismus gesprochen. So z.B. Angela Davis. Angela Davis appellierte beim Women’s March in Washington D.C. ebenfalls für einen intersektionalen Feminismus. Women*s March soll also auch in Kiel nicht nur „Frauen“ meinen. Women*s March Kiel meint Schwarze, POC und weiße Frauen/Lesben/Trans/Inter*. Der Women*s March Kiel ist FLTI* organisiert. Uns ist es wichtig, dass unsere cis-männlichen Freunde und Genossen uns unterstützen, wir bitten jedoch um Zurückhaltung. Der erste Block wird FLTI* sein und auch der Lautischutz. Außerdem werden nur FLTI* Reden halten beim Women*s March in Kiel.

Der Women*s March Kiel soll von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Anerkennung geprägt sein. Bitte achtet aufeinender und passt aufeinander auf.

Lasst uns gemeinsam kämpfen für internationale Solidarität statt Patriarchat und Nationalismus!

Die Demoroute für den 8. März 2017:

Start und Auftaktkundgebung um 16:00 Uhr Kiel Hbf

Andreas-Gayk-Str.

Europaplatz

  1. 16:45 Asmus Bremer Platz (1. Zwischenkundgebung)

Holstenbrücke

Bergstr.

  1. 17:30 Dreiecksplatz (2. Zwischenkundgebung)

Mittelstraße

Knooperweg

Ziegelteich

Abschlusskundgebung um 18:30 Uhr auf der Kreuzung Ziegelteich / Andreas-Gayk-Str.

Ps. Ihr könnt jederzeit zur Demo dazu stoßen. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen. Spread the Word!!!

 

 

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Gewalt kommt nicht in die Tüte ! Brötchentütenaktion gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

gewalt-kommt-nicht-in-die-tuete-500pxWie jedes Jahr erinnert der Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen gemeinsam mit Verteter_innen aus Politik, Verwaltung und weiteren engagierten Frauen und Verbänden mit der landesweiten Brötchentütenaktion an das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Zu diesem Zweck werden am Freitag, 25.11.2016 ab 12 Uhr im CITTI-Park-Kiel 4000 von der Firma Steiskal gespendete Brötchen in entsprechend bedruckten Tüten verteilt.
Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer wird die Aktion tatkräftig unterstützen.
Schirmherrin der Aktion ist wieder Sozialministerin Kristin Alheit.

Veranstaltungen rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Kiel 2016

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Netzwerk Gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel

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Der Bedarf ist schon länger da, eigene Hilfsangebote für geflüchtete Frauen und Fortbildungsangebote für die vielen ehrenamtlichen und professionellen Helfer_innen in der Flüchtlingsarbeit zu schaffen. Nun hat sich solch ein Netzwerk gegründet und bereits erste Angebote gemacht.

Das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel ist ein gemeinsames Projekt folgender Frauenfacheinrichtungen in Kiel: TIO – Treff und Informationsort für Migrantinnen, Frauennotruf Kiel e.V., Frauenhaus Kiel und Beratungsstelle Die Lerche, contra – Fachstelle gegen Frauenhandel, Frauenberatungsstelle und Eß-o-Eß, Autonomes Mädchenhaus Kiel.
Ziel des Netzwerks ist es, einen aktiven Austausch und gute Vernetzungsstrukturen für in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen und die Fachfrauen aus den Anlaufstellen für Frauen und Mädchen zu schaffen.

Weitere Informationen gibt es in diesem Flyer.

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„Nein heißt Nein !“-Flashwalk zum Internationalen Frauentag

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Anlässlich des Internationalen Frauentages fand am 8.3.2016 ein Flashwalk statt, zu dem ein breites Bündnis von Frauenberatungsstellen und -Verbänden aufgerufen hatte. Ca. 300 Frauen, Männer und Kinder nahmen daran teil. Gestartet wurde vor dem Justizministerium, wo Ministerin Anke Spoorendonk eine Resolution mit 120.000 Unterschriften für eine opfergerechte Reform des Sexualstrafrechtes übergeben wurde, welche demnächst im Bundesrat verhandelt wird.

Den Teilnehmer_innen war es dabei ein großes Anliegen, sich von allen Versuchen, dieses Thema für rechte Hetze (vor allem gegen Flüchtlinge) zu instrumentalisieren unmissverständlich zu distanzieren.

Trotz des sonnigen Wetters wurden viele Schirme aufgespannt, welche mit passenden Parolen beschriftet oder bedruckt waren. Der Flashwalk endete im Kulturforum, wo eine Feier anlässlich des Frauentags stattfand.

Einige Fotoimpressionen vom Flashwalk finden sich im Online-Fotoalbum

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 09.03.2016

Bericht in KN-Online

Bericht in SHZ

youtube-Film

 

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Fachtagung „Unbewusste Erbschaften“ war ein großer Erfolg

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Am 1. 3.2016 veranstalteten die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, das Frauenwerk Altholstein und das Kieler Mädchenhaus eine Fachtagung zum Thema „Unbewusste Erbschaften – Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen“. Kooperationspartnerinnen waren der LFSH (Landesverband Frauenberatung in Schleswig-Holstein) und der Kieler Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen.
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. Zur Diskussion dieses Themas waren renommierte Fachreferent_innen wie die international bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber, die Bestsellerautorin Anne-Ev Ustorf und die Sozialpädagogin Ass.-Prof. Ulrike Loch geladen (siehe Tagungsflyer), die mit umfangreichen Informationen über die Erscheinungsformen und Wege transgenerationaler Weitergabe von Traumata beim Publikum auf großes Interesse stießen. Ein am 2.3. folgender Workshop von Dr. Katharina Drexler zum Thema „Methoden in der Arbeit beim Vorliegen transgenerationaler Traumatisierungen“ rundete das Thema ab und gab viele Anregungen für die Praxis.
Sowohl die Plätze auf der Fachtagung als auch die des Workshops waren hochbegehrt und allein für die Fachtagung wurden etwa doppelt so viele Plätze nachgefragt wie der Schleswig-Holstein Saal im Landtag fassen konnte. Das zeigte schon im Vorhinein, wie aktuell und gesellschaftspolitisch relevant das Thema ist.
Viele der Referent_innen haben ihre Beiträge freundlicherweise schriftlich zur Verfügung gestellt, so dass sie auf dieser Seite nach und nach veröffentlicht werden. Darüber hinaus hat der Verlag „Auditorium-Netzwerk“ einen Teil der Vorträge auf DVD aufgezeichnet, und diese sind auf der Website www.auditorium-netzwerk.de käuflich zu erwerben.
Wir bedanken uns bei allen Referent_innen, bei unseren Kooperationspartnerinnen und bei den interessierten Teilnehmer_innen für die gelungene Fachtagung! Eine weitere Fortbildung mit Dr. Katharina Drexler in Kiel ist bereits geplant und wir werden rechtzeitig darüber informieren.

Im Online-Fotoalbum können einige Fotoimpressionen angesehen werden.

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Nein heißt Nein! – Flashwalk in Kiel

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Gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus und Homophobie in Kiel, SH, überall und immer!
Am 8.März ruft ein breites Bündnis von Einrichtungen und Initiativen in Kiel sowie die Frauenbeauftragte der Stadt Kiel zu einem Flashwalk auf, bei dem es darum geht, gemeinsam für sexuelle Selbstbestimmung, für eine offene Gesellschaft,für Vielfalt und endlich für einen neuen § 177, für ein praxistaugliches und opfergerechtes Sexualstrafrecht einzutreten.
Kommt alle und bringt viele mit !
Der Veranstaltungsaufruf darf gerne weiterverschickt werden .
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NDR-Filmbeitrag über TIO und Angebote für geflüchtete Frauen

TIO-Sendung NDR 08.02.2016Am 08.02.2016 gab es im NDR-Magazin „Schleswig-Holstein 18:00“ einen Beitrag über die Situation geflüchteter Frauen und die Angebote des TIO.

Zum Ansehen des Beitrags bitte auf das Foto klicken.

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1.März 2016: Fachtagung „Unbewusste Erbschaften“ Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung in der psychosozialen Arbeit

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In den letzten Jahren hat in der psychosozialen und therapeutischen Arbeit ein Paradigmenwechsel stattgefunden.
Längst wird nicht mehr nur auf das einzelne Individuum fokussiert, sondern der Blick erweitert sich von der einzelnen Person auf deren Entwicklung in einem „existenziell bedeutsamen Eingebundensein in signifikante transgenerationale Beziehungen“, wie es die Traumatherapeutin Dr. Marianne Rauwald in ihrem Buch Vererbte Wunden formuliert. „Wir alle stehen in einer Reihe, sind Glieder einer Kette von Generationen, verbunden und verknüpft über vielgestaltig
weitergegebene biologische, kulturelle, gesellschaftliche wie familienspezifische Vermächtnisse.“
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. In der Beratung, Betreuung und Psychotherapie wird
sichtbar, wie unverarbeitete Erlebnisse in der Eltern- und Großelterngeneration zu  schwerwiegenden Symptomen bei Klient_innen führen können. Allzu häufig werden wir Zeug_innen, wie sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt sich über Generationen hinweg fortsetzt. Und wie wir wissen, haben sowohl die NS-Zeit als auch der Krieg tiefe Spuren im individuellen, familiären und kollektiven Gedächtnis hinterlassen.
Was können wir tun, wenn wir es mit transgenerational übertragenen Traumata zu tun haben? Wie erkennen wir sie und welche Möglichkeiten des Umgangs und der Behandlung gibt es? Diese Fachtagung versucht, sich dem Thema „transgenerationale Weitergabe von Traumata“ auf  verschiedene Weise zu nähern und Antworten auf Fragen zu finden.

Die Teilnahme an dem Fachtag kostet 80 €

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Anmeldemodalitäten gibt es hier:

Fachtagung_TransgenerationaleWeitergabe_Flyer

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